Auf Deutsch PDF: http://www.gesundheitstipp.ch/service/merkblaetter/1034476/Gesundheitstipp-Petiton Auf Deutsch html: http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1034444/Farbstoffe_Gefahr_fuer_unsere_Kinder Petition: http://www.gesundheitstipp.ch/downloadfile/1034476 Diese Farbstoffe machen krank Artikel | Gesundheits-Tipp 11/2008 Farbstoffe: Gefahr für unsere Kinder Eine Stichprobe zeigt: In Kindernahrung hat es grosse Mengen gefährlicher Farbstoffe. Sie machen Kinder zappelig und können Allergien auslösen. Nur ein Verbot löst das Problem. http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1034444/Farbstoffe_Gefahr_fuer_unsere_Kinder Artikel | Gesundheits-Tipp 11/2008 Farbstoffe: Gefahr für unsere Kinder Eine Stichprobe zeigt: In Kindernahrung hat es grosse Mengen gefährlicher Farbstoffe. Sie machen Kinder zappelig und können Allergien auslösen. Nur ein Verbot löst das Problem. Rot, orange, grün und pink – in knalligen Farben leuchten Bonbons, Fruchtgummis und Sirup vom Ladenregal. Die bunten Produkte wirken auf Kinder unwiderstehlich. Doch meist sind sie mit künstlichen Farbstoffen gefärbt. Und die sind weitgehend aus Erdöl hergestellt und fördern Allergien und Hyperaktivität. Die Hersteller müssen zwar die Farbstoffe auf die Packung schreiben. Doch der Gesundheitstipp wollte wissen, welche Mengen enthalten sind und ob die Deklaration auch wirklich stimmt. Er liess deshalb zwanzig Sirupe, Wasserglaces, Bonbons und Fruchtgummis im Labor untersuchen (siehe Tabelle im pdf-Artikel). Das Resultat: Einige Produkte enthielten beträchtliche Mengen an Farbstoffen. Eine Frisco Rakete Jelly und ein Säcklein Trolli Saure Glühwürmchen enthalten zum Beispiel zusammen rund 6,5 Milligramm Cochenillerot (E 124). Das kann bereits die Gesundheit beeinträchtigen, wie eine britische Studie zeigte: 8- bis 9-Jährige nahmen diese Menge Cochenillerot zusammen mit anderen Farb- und Konservierungsstoffen ein. Folge: Sie wurden unkonzentriert und zappelig. Zudem können bei sensiblen Kindern bereits ab 1 Milligramm allergische Reaktionen auftreten. Der Gesundheitstipp deckte auch bei der Deklaration Mängel auf: Die Frisco Raketen-Glace Jelly enthält Patentblau (E 131), das nicht auf der Packung aufgeführt ist. Und bei den Zile Sunmix Fruchtbonbons ist das Allurarot (E 129) nicht deklariert. Kinderärztin Regina Müller aus Zürich hält die Resultate für alarmierend: «Solche Produkte sollte man wie Zigaretten mit deutlichen Warnhinweisen versehen.» Gerade Kinder müssten vor schädlichen Stoffen geschützt werden. Laut Ernährungsfachfrau Carine Buhmann aus Liestal BL gibt es genügend natürliche Farbstoffe als Alternative, wie zum Beispiel Randensaft. «Künstliche Farbstoffe haben in Kindernahrung nichts zu suchen. Ein Verbot wäre sinnvoll», sagt Buhmann. Dasselbe fordern auch die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz. Der Gesundheitstipp macht jetzt Druck auf die Behörden und lanciert eine Petition (siehe unten). Die Firmen betonen, die Farbstoffe seien zugelassen und damit sicher. Die Migros will sich aber überlegen, ob sie in Kinderprodukten künftig auf künstliche Farben verzichten will. Coop will dies bis 2012 bei Eigenmarken tun, weil es «einem Kundenbedürfnis» entspreche. Auch die Firma Zile ist laut eigenen Angaben daran, auf natürliche Farbstoffe umzustellen. Eurospar erklärt, man wolle bei Eigenmarken und Kinderprodukten vermehrt auf natürlich Gefärbtes setzen. Lolipop sagt, seine Fruchtgummis würden nur in kleinen Mengen verzehrt und stellten deshalb kein Problem dar. Die falsche Deklaration beim Zile Sunmix erklärt die Firma mit dem kürzlichen Wechsel der Rezeptur. Die alten Etiketten würden noch aufgebraucht. Nestlé, Hersteller der Frisco-Glaces, wollte keine Stellung nehmen. Unterschreiben auch Sie! Nur ein Verbot kann unsere Kinder vor den schädlichen Folgen künstlicher Farbstoffe schützen. Darum: Unterschreiben Sie die Petition des Gesundheitstipp auf unter www.gesundheitstipp.ch. Leiten Sie den Bogen auch an Ihre Bekannten weiter. 02. November 2008 | Sonja Marti http://www.gesundheitstipp.ch/themen/beitrag/1034444/Farbstoffe_Gefahr_fuer_unsere_Kinder Beitrag als PDF http://www.gesundheitstipp.ch/downloadfile/1034444